Programm Digital Plant Kongress

Hier finden Sie das Programm zum Digital Plant Kongress 2016 vom
05. - 06. Oktober 2016
in Würzburg. Bitte beachten Sie, dass es noch zu kleinen Änderungen im Programm kommen kann.

1. Veranstaltungstag: Digitales Lifecycle Management
2. Veranstaltungstag:
Technologietag

Begleitend zum Vortragsprogramm findet eine Fachausstellung statt.

Mittwoch, 5. Oktober 2016

10:00 Uhr
Registrierung und Besuch der Ausstellung
10:30 Uhr
Begrüßung und Einführung des 1. Tages: Digitales Lifecycle Management
10:40 Uhr
Herausforderungen und Chancen der Digitalen Vernetzung im Lifecycle einer Prozessanlage - Ein Change Prozess
Referent: N. N. | PwC - angefragt
11:20 Uhr
Digital Plant im Lifecycle – Die Digitale Anlage als Teil von Industrie 4.0
Referent: Michael Höchel | BASF
12:00 Uhr
Spotlightsession
12:20 Uhr
Pause/Networking und Besuch der Ausstellung
13:20 Uhr
Wissens- und Projektmanagement mit Schwerpunkt Global Engineering/ Ingeneeringprojekte im Industrie 4.0 Zeitalter
Referent: N. N. | Thyssen Krupp Industry Solutions
13:50 Uhr
Verkürzte Durchlaufzeiten in Planung und Fertigung durch integrierte Engineering-Software
Referent: Feeko Harders | ZEPPELIN
14:20 Uhr
DEXPI als Basis für die Einführung eines Asset Lifecyle-Datenmodells
Referent: Heiner Temmen | Evonik
14:50 Uhr
Pause/Networking und Besuch der Ausstellung
15:30 Uhr
Security-Schutz von Engineeringdaten
Referent: N. N. | Siemens
16:00 Uhr
Was kommt nach der End-to-End-Verschlüsselung? Sind Informationspartnerschaften die Lösung?
Referent: Prof. Dr. Leon Urbas | TU Dresden

Prof. Dr.-Ing. Leon Urbas ist Inhaber der Professur für Prozessleittechnik an der Technischen Universität Dresden. Nach dem Studium der Informationstechnik im Maschinenwesen an der TU-Berlin promovierte er bei Prof. Wozny zum Thema Operatortraining. Anschliessend war er drei Jahre bei einem führenden Hersteller von Spezialchemie im Bereich Prozessautomatisierung und Informationssysteme tätig. 2000 wurde er zum Leiter der von der VolkswagenStiftung finanzierten Nachwuchsforschergruppe „Bedienermodellierung in dynamischen Mensch-Maschine-Systeme“ an der Technischen Universität Berlin berufen. Dort rief er 2004 das durch die DFG geförderte Graduiertenkolleg 1013 prometei ins Leben und fungierte bis zur Annahme des Rufs an die Technische Universität Dresden als Sprecher des Kollegs und des Zentrums Mensch-Maschine-Systeme. Er arbeitet an formalen Informationsmodellen der Automation für die Digitale Anlage und ihrer Anwendung in dem modellgetriebenen Engineering von Unterstützungssystemen für das Engineering und den Betrieb von Anlagen der Prozessindustrie. Prof. Urbas ist Sprecher des GMA-Arbeitskreises 5.16 Middleware in der Automation, Mitglied des Beirats der processNet PAAT und Chefredakteur der apt edition – Automatisierungstechnische Praxis.

16:30 Uhr
Diskussionsrunde: Prozessindustrie 4.0 – und was machen wir nun mit den vielen Daten?
Referent: Feeko Harders | ZEPPELIN
Referent: Heiner Temmen | Evonik
Referent: Prof. Dr. Leon Urbas | TU Dresden

Prof. Dr.-Ing. Leon Urbas ist Inhaber der Professur für Prozessleittechnik an der Technischen Universität Dresden. Nach dem Studium der Informationstechnik im Maschinenwesen an der TU-Berlin promovierte er bei Prof. Wozny zum Thema Operatortraining. Anschliessend war er drei Jahre bei einem führenden Hersteller von Spezialchemie im Bereich Prozessautomatisierung und Informationssysteme tätig. 2000 wurde er zum Leiter der von der VolkswagenStiftung finanzierten Nachwuchsforschergruppe „Bedienermodellierung in dynamischen Mensch-Maschine-Systeme“ an der Technischen Universität Berlin berufen. Dort rief er 2004 das durch die DFG geförderte Graduiertenkolleg 1013 prometei ins Leben und fungierte bis zur Annahme des Rufs an die Technische Universität Dresden als Sprecher des Kollegs und des Zentrums Mensch-Maschine-Systeme. Er arbeitet an formalen Informationsmodellen der Automation für die Digitale Anlage und ihrer Anwendung in dem modellgetriebenen Engineering von Unterstützungssystemen für das Engineering und den Betrieb von Anlagen der Prozessindustrie. Prof. Urbas ist Sprecher des GMA-Arbeitskreises 5.16 Middleware in der Automation, Mitglied des Beirats der processNet PAAT und Chefredakteur der apt edition – Automatisierungstechnische Praxis.

Referent: Michael Höchel | BASF
Referent: N. N. | Thyssen Krupp Industry Solutions
Referent: N. N. | Siemens
17:10 Uhr
Zusammenfassung und Verabschiedung
17:20 Uhr
Ende des 1. Veranstaltungstages
19:00 Uhr
Abendveranstaltung

Donnerstag, 6. Oktober 2016

08:30 Uhr
Registrierung zum Technologietag und Besuch der Ausstellung
09:30 Uhr
Interdisziplinärer Impuls Wie lassen sich Entwicklungsprozesse durch Virtual Reality beschleunigen?
Referent: Paul Greif | John Deere

Session 1

10:10 Uhr

Session 1: Laserscanning
10:10 Uhr: Bestandsaufnahme mit Laserscanning als Planungsgrundlage
Referent: Alexander Seitz | A. Seitz Ingenieur
10:40 Uhr: Pause/Networking und Besuch der Ausstellung + Breakout-Session Siemens
11:20 Uhr: Schneller von der Punktwolke ins CAD
Referent: Ralf König | Scalypso
Referent: Tim Frie | CAD partner
11:50 Uhr: BIM im Anlagenbau - Ein neuer Prozess für mehr Effizienz
Referent: Reiner A. Meyer-Rössl | Autodesk

Dipl.-Ing. Reiner Meyer-Rössl ist Senior Sales Development Manager des ENI Teams bei Autodesk. Mit der Akquisition der ACPlant Technologie kam er 2007 zu Autodesk. Zuvor war Hr. Meyer-Rössl geschäftsführender Gesellschafter der ACPlant Austria sowie Chairman der Flow Logic International USA. Deren Produkt ACPlant Designer bildet die Basistechnologie für die AutoCAD Plant 3D. Hr. Meyer-Rössl absolvierte das Studium der Technischen Physik an der TU Wien und ist ausgebildeter systemischer Supervisor und Coach.

Session 2

10:10 Uhr

Session 2: Wissens- und Projektmanagement
10:10 Uhr: Projektmanagement 4.0 Vom Digital Native zum Digital Naiv - Eine Philippika
Referent: Gerhard Krug | Afinion Innovations
10:40 Uhr: Pause/Networking und Besuch der Ausstellung + Breakout-Session Siemens
11:20 Uhr: Qualifizierte As-Built-Dokumentation im Anlagenbau
Referent: Wolfgang Welscher | X-Visual Technologies GmbH

Wolfgang Welscher ist geschäftsführender Gesellschafter der X-Visual Technologies GmbH in Berlin. Als Diplom Ingenieur verbindet er das Prozess-Know-how eines Ingenieurs mit der langjährigen Berufserfahrung als Softwareentwickler. Von 1990 bis 1999 war er im Bereich Softwareentwicklung bei der KRONE AG tätig, wo er wertvolle Projekterfahrungen sammeln konnte. Seit über 15 Jahren entwickelt Herr Welscher Applikationen auf Basis von Microsoft Office Visio. Er hat sich auf die Erweiterung der bekannten Visio-Funktionen im Bereich des Engineering spezialisiert und bietet als Microsoft Certified Technology Specialist für Visio anwenderfreundliche Software-Lösungen für den komplexen Anlagenbau.

11:50 Uhr: Disrupt or be disrupted - Prozesstechnik auf dem Weg zur Intelligenten Anlage
Referent: Robert Diemer | deep innovation
12:20 Uhr
Pause/Networking + Infopoint Diskussion im Rahmen der Ausstellung

Session 3

13:50 Uhr

Session 3: Anlagenbau 4.0
13:50 Uhr: Industrie 4.0: Die gegensätzlichen Interessen von Anlagenbauern und Betreibern - Kommunikation wider Willen?
Referent: Prof. Dr. Armin Fricke | Chemstations Europe GmbH
14:20 Uhr: Die Digitale Anlage auf ihrem Weg in die Cloud mehr
Die Schlagworte „Industrie 4.0“, „Building Information Modeling“, „Digital Plant” oder allgemeiner ausgedrückt „Digital Asset” sind in aller Munde. Treibende Kraft hinter all diesen Entwicklungen ist die rasant zunehmende Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft. Diese verändert nachhaltig die Art und Weise, wie zukünftig produziert und gearbeitet werden wird. Es entsteht eine Vision von intelligenten Fabriken, sogenannten „Smart Factories“, die ein Umdenken in vielen Bereichen erfordern wird.  
Technische Grundlage hierfür sind zunächst einmal digital vernetzte Systeme, mit deren Hilfe Menschen, Maschinen, Anlagen, Logistik und Produkte kommunizieren und kooperieren können. Durch die Vernetzung der Arbeitsabläufe wird es zukünftig möglich sein, nicht nur einen Planungs- oder Produktionsschritt, sondern den gesamten Arbeitsablauf zu optimieren. Daraus ergeben sich dann neue, ganzheitlichere Ansätze im Umgang mit der Wertschöpfungskette, die wiederum die Wirtschaftlichkeit der Produktion steigern und damit die Unternehmen gezielt in ihrer Wettbewerbsfähigkeit unterstützen werden.
Als kleinster gemeinsamer Nenner dieser vernetzten Systeme können die Daten und die daraus entstehenden Informationen herangezogen werden. Der geflügelte Ausdruck „die richtige Information, zur richtigen Zeit, am richtigen Ort“ soll damit effektiv für alle Arbeitsabläufe umgesetzt werden. An dieser Stelle wird häufig eine Festlegung auf einheitliche „Daten- und Informationsstandards“ eingefordert, um die vernetzten Systeme überhaupt umsetzen zu können. Aber sind diese „Standards“ wirklich nötig? Und in welchem Umfang sind sie notwendig?
Diesen Fragen wollen wir nachgehen und dabei aufzeigen, welche Möglichkeiten es bereits heute gibt, über Daten und Informationen eine Digitale Anlage entstehen zu lassen. Darüber hinaus wollen wir uns die Entwicklung rund um die Cloud zunutze machen, um dann diese Digitale Anlage auch langfristig effizient betreiben zu können.

Referent: Klaus Soffried | AVEVA
Referent: Norbert Frank | AVEVA
14:50 Uhr: Why do capital project struggle – BIM as a way to deliver the required engineering information to operations
Referent: Lin Whitworth | Datum 360 Software

Session 4

13:50 Uhr

Session 4: Zukunftssichere Daten- und Dokumentenbereitstellung
13:50 Uhr: Die große Herausforderung „Information-Handover“
Referent: Rainer Pittnauer | Intergraph
14:20 Uhr: Die App für ein immer aktuelles digitales Anlagenmodell
Referent: Martin Dubovy | Rösberg Engineering
14:50 Uhr: „Braucht das noch wer oder kann das weg?“ – Vorgehensweisen und Herausforderungen zur Digitalisierung von Bestandsdokumenten
Referent: Carl Patrick | COI
15:20 Uhr
Zusammenfassung und Verabschiedung
15:30 Uhr
Ende der Veranstaltung

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